Kurzfassung
Auf dem Fest der Keramik in Hamburg gibt es überall etwas zu entdecken: handgemachte Tassen, Teller, Schalen, kleine Kunstwerke und ausgefallene Einzelstücke. Dazu kommen Workshops, Kaffee und Kuchen und eine richtig schöne Location. Das Fest findet meist im September statt und bringt jedes Jahr viele unterschiedliche Keramiker und kreative Aussteller nach Hamburg. Wenn du handgemachte Dinge magst oder einfach neugierig darauf bist, was man aus Ton alles machen kann, solltest du dir das Event definitiv einmal anschauen.
Keramik in allen Formen und Stilrichtungen
Besonders schön fanden wir die enorme Vielfalt. An den verschiedenen Ständen gibt es wirklich ganz unterschiedliche Arbeiten zu sehen. Manche Stücke sind bunt, verspielt und perfekt für Kinder, andere sind schlicht, modern und so elegant, dass sie wie kleine Kunstwerke wirken.
Genau das macht den Reiz des Festes der Keramik Hamburg aus. Man läuft durch die Halle und entdeckt ständig einen neuen Stil. Auch wenn du nicht unbedingt etwas kaufen möchtest, macht es Spaß, sich die Arbeiten anzuschauen und mit den Menschen hinter den Produkten ins Gespräch zu kommen. Und natürlich besteht durchaus die Gefahr, dass am Ende doch eine neue Lieblingstasse oder eine besondere Schale mit nach Hause kommt.
Workshops beim Fest der Keramik
Das Fest besteht aber nicht nur aus Verkaufsständen. Ein echtes Highlight sind die verschiedenen Workshops, bei denen du selbst kreativ werden und mehr über unterschiedliche Techniken erfahren kannst. Wir haben bei unserem Besuch gleich zwei Workshops ausprobiert.
Der erste war ein Kintsugi-Workshop mit Ken Ando. Kintsugi ist die japanische Technik, bei der zerbrochene Keramik nicht möglichst unsichtbar repariert wird. Stattdessen werden die Bruchstellen bewusst hervorgehoben und zu einem Teil des Designs gemacht. Wir fanden es richtig spannend, diese besondere Herangehensweise einmal selbst kennenzulernen.
Danach haben wir an einer Teezeremonie mit Till Wesseloh teilgenommen. Das war ein schöner Kontrast zum Trubel in der Halle und gleichzeitig eine tolle Möglichkeit, Keramik noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben.
Für einige Workshops musst du dich bereits vorher anmelden. Wenn du unbedingt an einem bestimmten Angebot teilnehmen möchtest, solltest du dich deshalb frühzeitig informieren.
Selbst an die Drehscheibe setzen
Du möchtest nicht nur zuschauen, sondern selbst ausprobieren, wie Keramik entsteht? Auch dafür gab es beim Fest der Keramik eine Möglichkeit. Vor Ort konnte man sich sogar selbst an eine Töpferscheibe setzen und ausprobieren, wie es sich anfühlt, Ton auf der Drehscheibe zu formen. Was bei erfahrenen Keramiker immer so leicht aussieht, ist in der Praxis natürlich eine ganz andere Geschichte.


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Die Gleishallen als besondere Location
Auch die Location passt richtig gut zum Fest. Das Fest der Keramik findet in den Gleishallen in Hamburg statt, deren industrieller Charakter eine tolle Kulisse für die vielen kleinen Stände bietet. Die Mischung aus alter Hallenarchitektur, moderner Keramik und den vielen unterschiedlichen Aussteller sorgt für eine besondere Atmosphäre. Man kann entspannt von Stand zu Stand schlendern und sich viel Zeit zum Stöbern nehmen.
Kaffee, Kuchen und Hobenköök
Irgendwann braucht man zwischen all den Ständen natürlich eine kleine Pause. Direkt beim Fest gibt es Kaffee und Kuchen, sodass du dich zwischendurch stärken kannst. Außerdem befindet sich direkt neben an das Hobenköök Restaurant mit angeschlossenem Laden. Das lässt sich perfekt mit dem Besuch des Keramikfestes verbinden. Dort kannst du vor oder nach deinem Rundgang etwas essen oder noch ein bisschen durch den Laden stöbern.
Praktische Tipps für das Fest der Keramik Hamburg
- Termin im Blick behalten: Das Fest findet meist im September statt. Schau rechtzeitig hier nach dem aktuellen Termin, wenn du deinen Besuch planen möchtest.
- Eintritt: Bei unserem Besuch lag der Eintritt bei 5 €.
- Workshops reservieren: Für manche Workshops ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Beliebte Angebote können entsprechend schnell ausgebucht sein.
- Selbst kreativ werden: Halte Ausschau nach Angeboten, bei denen du Techniken ausprobieren oder dich selbst an die Drehscheibe setzen kannst.
- Pause machen: Kaffee und Kuchen gibt es direkt beim Event. Für eine größere Stärkung bietet sich außerdem das benachbarte Hobenköök an.
- Lieblingsteile nicht zu lange liegen lassen: Viele Keramikstücke sind handgemachte Einzelstücke. Wenn dir etwas besonders gut gefällt, schnapp es dir direkt!
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