Kurzfassung
Mitten in Hamburg kannst du aktuell in die Welt von Kleopatra eintauchen – und zwar deutlich moderner, als man es von einer klassischen Ausstellung erwarten würde. Statt stiller Museumsräume erwarten dich riesige Projektionen, Virtual Reality, Hologramme und interaktive Bereiche, die die Geschichte des Alten Ägyptens überraschend lebendig wirken lassen.
Zwischen Industrieflair und antiker Welt
Von außen wirkt die Location erst einmal ziemlich unscheinbar. Zwischen Lagerhallen und Industriecharme fragt man sich fast, ob man überhaupt richtig ist. Sobald man jedoch drinnen ist, verändert sich die Atmosphäre komplett. Riesige Projektionen, Hologramme und digitale Erlebnisräume holen das Alte Ägypten überraschend modern nach Hamburg. Die Ausstellung setzt dabei weniger auf klassische Museumsräume und mehr auf ein immersives Erlebnis, bei dem man regelrecht in Kleopatras Welt eintaucht.
Kleopatras Geschichte wird lebendig
Statt trockener Informationstafeln wird die Geschichte der letzten Königin Ägyptens mit moderner Technik erzählt. Besonders beeindruckend ist der große 360°-Raum mit meterhohen Projektionen. Dort erlebt man Alexandria, die berühmte Bibliothek, Kleopatras Bündnis mit Julius Caesar und die entscheidende Schlacht von Actium fast wie in einem Film.
Auch die Kombination aus Licht, Musik und Animationen sorgt dafür, dass sich die Ausstellung deutlich moderner anfühlt als viele klassische historische Ausstellungen.
Das Highlight: Die VR-Erfahrung
Besonders cool fanden wir die beiden VR-Erlebnisse. Im Ticket enthalten ist ein großer VR-Bereich, in dem man sich bewegen kann und dabei noch mehr über das Leben und die Geschichte von Kleopatra erfährt. Das war für uns definitiv eines der Highlights der Ausstellung.
Am Ende des Rundgangs gibt es dann noch eine weitere VR-Experience: Mit der Brille taucht man in die Welt des versunkenen Alexandria ein und begibt sich auf die Suche nach Kleopatras verlorenem Grab. Eine spannende Ergänzung, die den Besuch nochmal besonders macht.

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Originale Artefakte und interaktive Bereiche
Neben den digitalen Erlebnissen gibt es auch originale Artefakte zu sehen. Kleine Figuren, Gefäße und historische Schriftstücke ergänzen die modernen Inszenierungen ganz gut. Spannend fanden wir außerdem die interaktiven Spiegel, die zeigen, wie Frisuren, Schmuck und Make-up im alten Ägypten aussahen. Auch die große Nachbildung des Leuchtturms von Alexandria bleibt definitiv im Kopf.
Lohnt sich die Ausstellung?
Definitiv – vor allem, wenn du immersive Ausstellungen magst oder Lust auf ein etwas anderes Museumserlebnis hast. Manche Inhalte wiederholen sich stellenweise zwar ein wenig, insgesamt fanden wir die Ausstellung aber wirklich spannend, visuell beeindruckend und gleichzeitig auch lehrreich. Vor allem die VR-Erfahrung und die großen Projekionsräume machen den Besuch besonders.
Praktische Tipps für deinen Besuch
- Am Eingang gibt es Schließfächer für Taschen und Jacken
- Plane etwa 1,5 bis 2 Stunden für den Besuch ein
- Unter der Woche ist es meist entspannter als am Wochenende
- Bei den VR-Stationen kann es zu Wartezeiten kommen
- Vom schlichten Außenbereich nicht irritieren lassen – innen sieht die Ausstellung komplett anders aus
Mehr Eindrücke zur Kleopatra Ausstellung in Hamburg findest du auf unserem Instagram-Kanal!




